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Projekt Naturschutzgenetik

Im Rahmen des Projektes „Naturschutzgenetik“, welches sich aufteilt in den Projektbereich Forschung (KTI-Projekt) und Umsetzungspraxis, sollen Werkzeuge für die Anwendung genetischer Methoden in der Naturschutzpraxis erarbeitet werden. Die Entwicklung eines praxistauglichen „Methodensets Naturschutzgenetik“ soll helfen, bei der Förderung und Vernetzung von Lebensräumen sowie Populationen brennende und häufige Fragestellungen zu klären. Damit soll ein Beitrag für eine wirkungsvollere Biodiversitätsförderung in der Schweiz geleistet werden. Beteiligte Projektpartner sind: Hochschule für Technik Rapperswil (HSR), Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), Universität Zürich (UZH), ARNAL AG, Microsynth AG und Ecogenics GmbH.

Das Projekt sieht über drei Projektjahre (2016/17/18) die Entwicklung eines Sets bzw. Paketes von erprobten, praxistauglichen, auf genetischen Methoden basierenden „Workflows“ (Arbeitsabläufe) vor:

» Workflow Verbund

Der Workflow „Verbund“ umfasst die Entwicklung der genetischen Grundlagen (Mikrosatelliten-Marker) ausgewählter Indikatorarten sowie die entsprechenden Erhebungs- und Analysemethoden (Methodenset). Dieser Projektteil wird zur Beurteilung der Verbundqualität (ökologische Infrastruktur) entwickelt.

» Workflow "eDNA (Arterkennung in Gewässern)"

Der Workflow „eDNA - Arterkennung in Gewässern“ (eDNA = environmental DNA / Umwelt-DNA) umfasst die Entwicklung der genetischen Grundlagen (Barcoding-Marker) ausgewählter Indikatorarten bzw. -artengruppen sowie die entsprechenden Erhebungs- und Analysemethoden (Methodenset). Dieser Projektteil wird zur vereinfachten Arterkennung in Gewässern entwickelt.